Ist Evolution, wenn man grösser wird?


Große Mördermuschel, Bild: 365entdeckungen.de
Forscher untersuchen «Cope’s Regel»: Werden Tiere im Verlauf ihrer evolutionären Entwicklung tatsächlich immer grösser? Die Studie bringt spannende Ergebnisse.


Von Christoph Bopp|AARGAUER ZEITUNG

Wenn etwas stört an der schönen Evolutionstheorie, ist es das Wort «Zufall». Dass Gott das alles nicht mit einem Kraftakt in sieben Tagen hingekriegt hat, kann man mittlerweile hinnehmen. Aber der hartnäckige Kreationist kann sich nicht damit abfinden, dass – laut Darwin – der Zufall seine Hand im Spiel haben soll. Darwin hat verkündet: Die Evolution geschieht durch Mutation und Selektion und Mutationen entstehen zufällig. Die Selektion merzt dann die nicht brauchbaren Varianten aus. Die Bestangepassten übernehmen schliesslich das Feld.

Diese Vorstellung der Evolution, die «blind» herumtappt, leuchtet vielen nicht ein. Diese schöne, so wohlorganisierte Welt mit den vielen bunten Tieren und Pflanzen soll dem blinden Zufall zu verdanken sein? Da muss doch irgendein Gestaltungswille am Werk sein. Und wenn wir es nicht mehr mit «Gott» machen dürfen, nennen wir diesen Willen halt «Intelligent Design» und lassen ihn wirken.

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