Die dänische Gesellschaft und ihre Verwerfungen


Nach den Anschlägen gingen in Kopenhagen rund 30.000 Menschen gegen den Terror auf die Straße. (picture alliance/dpa/Britta Pedersen)
Nach den Attentaten in Kopenhagen diskutiert die dänische Gesellschaft, wie es so weit kommen konnte. Knud Romer ist ein intensiver Beobachter von Fremdenfeindlichkeit im eigenen Land. Ein Gespräch über den Einzeltäter von Kopenhagen und die historischen Hintergründe von Antisemitismus und Islamophobie in Dänemark.


Knud Romer im Gespräch mit Karin Fischer|Deutschlandfunk

Nach den Attentaten in Kopenhagen, bei dem ein Filmemacher und der Wachmann einer Synagoge erschossen wurden, diskutiert die dänische Gesellschaft, wie es so weit kommen konnte. Die Analysen reichen von der Selbstbezichtigung, das Land sei islam- und fremdenfeindlich gesinnt, über die üblichen Appelle, die eigenen freiheitlichen Werte nicht aufzugeben, bis zur Diskussionen um den Wert von Meinungsfreiheit, wenn man sich damit zur Zielscheibe von Extremisten macht. Die will die dänische Regierung mit einem millionenschweren Programm bekämpfen.

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