Mossad: Netanjahu gibt den G.Bush


Screengrab Times of Israel
Screengrab Times of Israel
Mitten in seiner Rede zog er eine Cartoon-Bombe hervor: Es war ein denkwürdiger Auftritt, mit dem Israels Premier Netanjahu 2012 vor einer Atommacht Iran warnte. Nun berichtet der „Guardian“: Der israelische Geheimdienst sah damals gar keine Bedrohung.


SpON

Es war eine Szene mit hohem Symbolwert – dramatisch, einprägsam, unvergesslich. Während einer Rede vor der Uno-Vollversammlung zauberte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu 2012 ein Plakat mit den Umrissen einer Bombe hervor und markierte mit einem fetten Filzstift die sprichwörtliche „rote Linie“, ab der die Produktion einer Atombombe in Iran nicht mehr zu stoppen sei und Israel militärisch eingreifen müsse: Spätestens im Sommer 2013 sei es soweit.

Nun berichten die britische Zeitung „Guardian“ und der Fernsehsender Al Jazeera: Der israelische Auslandsgeheimdienst Mossad hat wenige Wochen nach Netanjahus Rede in einem Bericht seiner Einschätzung widersprochen.

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