Der Kampf der Christen gegen den IS


Bild: (c) REUTERS (STRINGER)
Im Nordosten des Landes haben die IS-Extremisten hunderte Christen verschleppt. Doch die assyrischen Christen der Region leisten in eigenen Kampfgruppen Widerstand.


Von Wieland Schneider|Die Presse

Das ganze Ausmaß der Katastrophe wurde erst nach und nach klar. Zunächst hieß es, etwa 90 Christen aus Nordsyrien seien von den Extremisten des sogenannten Islamischen Staates (IS) verschleppt worden. Am Donnerstag sprach dann Ablahd Kourieh, politischer Vertreter der assyrischen Christen, sogar von 350 bis 400 entführten Personen. Im Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters verlangte Kourieh Luftangriffe der von den USA geführten Anti-IS-Koalition, um den Vormarsch der Jihadisten zu stoppen. Am Donnerstagnachmittag stiegen dann die ersten Kampfflugzeuge auf, um in der Region Stellungen des IS zu bombardieren.

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