„Die CSU ist eine Ansammlung von geilen, alten und frustrierten Männern“


CSU-Logo Wildbad Kreuth
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Lüsterne Blicke, Sex-Offerten und Mobbing: Eine ehemalige CSU-Pressereferentin behauptet, jahrelang von Mitarbeitern der Parteizentrale belästigt worden zu sein. Dort zeigt man sich verblüfft.


Von Inga Catharina Thomas|DIE WELT

Blond, attraktiv, intelligent: Fünf Jahre lang hat Politikwissenschaftlerin Mareike Daum in der CSU-Parteizentrale in München gearbeitet. Doch statt Karriere gab es Mobbing, statt Aufstiegschancen Sex-Angebote. Das zumindest behauptet die 33-Jährige in der „Bild“-Zeitung vom Mittwoch. Sie sagt: „Ich wurde gemobbt, weil ich zu sexy bin.“

Es sei ein unangenehmes Arbeitsklima gewesen, schildert Daum: „Als attraktive Blondine erntete ich von den meisten Männern in der CSU-Parteizentrale nur einen Cocktail aus lüsternen Blicken und Diskriminierung.“ Und: „Die Partei ist eine Ansammlung von geilen, alten und frustrierten Männern. Sie machten mir das Leben zur Hölle.“

Besonders aufdringlich sei der Mitarbeiter eines hohen Politikers gewesen: „Er wollte mir an die Wäsche.“ Und das, obgleich sie mit einem Technologiemanager verheiratet ist.

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