Ettaler Pater gesteht Missbrauch – Bewährungsstrafe zugesagt


missbrauch_katholEx-Benediktiner gestand, in mehr als 20 Fällen sexuelle Übergriffe gegen drei 12- bis 15-jährige Schüler verübt zu haben: Er hatte ihnen in die Hose gegriffen und sie am Geschlechtsteil gestreichelt – Stellungnahme der Benediktiner-Abtei Ettal


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Überraschende Wende im Ettaler Missbrauchsprozess: Nach der Zusage einer Bewährungsstrafe durch den Richter hat der angeklagte Benediktinerpater G. (44) am Donnerstag vor dem Landgericht München II ein umfassendes Geständnis abgelegt.

Bei einer von der Verteidigung angestrengten Verständigung stellte das Gericht für diesen Fall eine Gefängnisstrafe von nicht mehr als zwei Jahren in Aussicht, die für vier Jahre zur Bewährung ausgesetzt werden könne. Der Angeklagte erklärte sich mit der Auflage einer ambulanten Sexualtherapie einverstanden.

Das weitere Verfahren kann dadurch erheblich abgekürzt werden, weil sich die Vernehmung vieler Zeugen damit erübrigt hat. Das gilt auch für führende Mitglieder der Ettaler Klostergemeinschaft. Mit einem Urteil ist am 11. März zu rechnen.

Mit seinem Geständnis bekannte sich der Benediktiner im Sinne der Anklage für schuldig. Er räumte über seinen Anwalt ein, als Internatspräfekt in Kloster Ettal zwischen 2001 und 2005 in mehr als 20 Fällen sexuelle Übergriffe gegen drei 12- bis 15-jährige Schüler (Symbolfoto) verübt zu haben. Der Ordensmann griff den Minderjährigen in die Hose und streichelte sie über längere Zeit am Geschlechtsteil.

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2 Comments

  1. Da der Pater abschließend nicht vorbestraft ist, wird der Beschützer der Kinderficker Kardinal Müller ihn sicher in einer neuen Gemeinde einsetzen und Kinder unterrichten lassen, Das hat Müller als Bischof beschützt von Ratzinger so in Regensburg vielfach gemacht

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