Petry beklagt „Zerrbild in der Berichterstattung“


Frauke Petry warf den Medien in Hamburg Manipulation vor Foto: pro/Lutz
Die AfD-Politikerin Frauke Petry hat den Medien „Manipulation“ vorgeworfen. Beim Kongress christlicher Führungskräfte erklärte sie, Journalisten hätten die Anhänger der Pegida-Bewegung verunglimpft. Auch Klaus Kelle, selbst Journalist, kritisierte die Kollegen.


pro Medienmagazin

Frauke Petry, die Fraktionsvorsitzende der Alternative für Deutschland (AfD) im sächsischen Landtag, erklärte am Donnerstag in Hamburg, es existiere ein „Zerrbild in der Berichterstattung“ deutscher Medien. Ein Beispiel dafür sei der mediale Umgang mit der Bewegung Pegida: „Wir erleben immer weniger Berichterstattung und immer mehr Kommentierung“, sagte sie. Ihrer Meinung nach würden Pegida-Anhänger als Menschenfeinde verunglimpft. Journalisten warf sie „Manipulation“ vor. Gespräche mit den Demonstranten bereue sie nicht, stellte aber fest, dass Pegida-Gründer Lutz Bachmann sich mit öffentlichen Kommentaren und Facebook-Einträgen ins Abseits geschossen habe. Sie gehe davon aus, dass die neue Pegida-Bewegung sich nicht lange halten werde.

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