Bullshistic: Kreationist Lennox über Atheismus


John Lennox: „Die Medien wollen, dass wir uns alle zum Atheismus bekennen“ Foto: pro/Zacharias
Jeder Mensch will etwas anbeten. Die Frage ist nur, was. Das hat der Mathematik-Professor John Lennox am Samstag in Hamburg erklärt. Sein Vortrag beendete den diesjährigen Kongress christlicher Führungskräfte.


pro Medienmagazin

Der in Oxford lehrende Lennox erklärte: „Man kann ohne absolute Werte nicht leben.“ Deshalb suchten auch Nichtchristen nach Dingen, die sie anbeten könnten. „Aber unser absoluter Wert ist Gott“, sagte Lennox zu den Zuhörern im Hamburger Kongresszentrum. „Den Glauben benutzen wir jeden Tag“, sagte er. Auch Atheisten glaubten, nämlich an die Nichtexistenz Gottes: „Sie sehen aber nicht ein, dass ihre Weltanschauung genauso ein Glaubenssystem ist.“

Christen fühlten sich in Zeiten eines wachsenden Atheismus zunehmend eingeschüchtert. „Glaube, das ist heute Privatsache und darf im öffentlichen Raum nicht erwähnt werden.“ Atheismus hingegen gelte nicht als Privatsache. Es koste etwas, heute offen über die eigenen christlichen Überzeugungen zu sprechen. „Die Medien wollen, dass wir uns alle zum Atheismus bekennen“, sagte Lennox. Christen rief er zum Bekenntnis auf: „Auf Gott vertrauen und das Gehirn benutzen – das ist christlich.“ Der Atheismus ist für ihn „ein Märchen für diejenigen, die vor dem Licht Angst haben“.

weiterlesen

4 Gedanken zu “Bullshistic: Kreationist Lennox über Atheismus

  1. „Auch Atheisten glaubten, nämlich an die Nichtexistenz Gottes“.
    Ein Satz, ungefähr so sinnvoll wie:
    „Auch Theisten sind Ungläubige, sie glauben nämlich nicht an die Nichtexistenz Gottes.“

    Schwache Vorstellung, aber was will man von einem Kreationisten schon erwarten?

    Gefällt mir

  2. Ich bin Atheist (endlich!) und ich bete nichts und niemanden an. Und jetzt?

    Auf Gott vertrauen und das Gehirn benutzen – das ist christlich.

    Nein, auf Gott (welchen von den tausenden) Vertrauen und das Gehirn benutzen, ist ein Widerspruch in sich!

    Der Atheismus ist für ihn „ein Märchen für diejenigen, die vor dem Licht Angst haben“.

    Da wird wohl eher umgekehrt ein Schuh daraus. Religioten brauchen ihr Märchen, weil sie sich vor der Realität fürchten. Die Realität nennen sie „Dunkelheit“ und ihre Märchengestalt „Licht“. Für uns ist aber schon die Realität selbst das „Licht“.

    Gefällt mir

    1. Lennox hat seinen „Märchenspruch“ eh nur von Hawking geklaut, der meinte, der Glaube an einen Gott sei nur ein Märchen für Leute, die Angst im Dunkeln haben.
      Und wie die Religioten so sind, dreht er den Spruch einfach um und meint, das sei ein Argument. Dabei war der Typ mal Mathematik-Professor …

      Gefällt mir

    2. Gläubige Christen wie unser Bundesbegrüßungsonklel, Frau Merkwürden und viele Minister haben ein Gehirn, das funkioniert wie ein Haufen unsortierte Grütze

      Das Pew Research Survey 2012 listet für das UK 48% Christen bei 8% Fundamentalisten, Erstsemester der Universitäten glauben zu 34%, fertige Akademiker zu 3,3%. Glaube und Intelligenz sind totale Gegensätze, wer wenig weiß muss viel glauben. Die „London School of Economics and Political Science“ ermittelt 2009 den IQ von 14.000 Jugendlichen. Atheisten haben ein IQ>106, religiöse Einfaltspinseln IQ<95 und Fanatikern IQ<70. Die GCSE-Studie mit 6.600 Zwillingspaaren belegt den Bildungserfolg von Kindern bestimmt besonders erbliche Faktoren. Die Aus- und Weiterbildung in Beruf und Wissenschaft mit realen Fakten gilt allen Religioten als strafbare Blasphemie, konsumiert wird frommer Humbug, TV-Soaps und Pornos. Eine Prüfung 63 ähnlicher Studien bestätigt diese IQ Verteilung als typisch. Gläubige haben Gehirnschäden als "Brainwash" Folge, sind ungebildet, geistig unflexibel mit Vorurteilen aus ewigen Glaubenswahrheiten. Sie vermehren sich rapide, die Kinder sind mit Glaubenshumbug verdummbibelt und zeugen nur Dumpfbacken als ewig Gestrige.

      Gefällt mir

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.