Kampf um Vatikan-Vermögen


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Der Finanzreformer des Papstes soll selbst Geld verschwendet haben.


Kurier.at

Machtkämpfe, Finanzeinfluss, Verschwendungssucht und Luxusausgaben: Das sind die Zutaten des neuen „Vatileaks“-Skandals, der in Rom für Aufregung sorgt. Das Wochenmagazin L’Espresso hat geheime Dokumente veröffentlicht, die von einem erbitterten Machtkampf unter Kardinälen über den Einfluss auf die Finanzen des Kirchenstaats zeugen. Dabei geht es um lukrative Geschäfte in Millionen-Euro-Höhe.

Zwei Lager

Der Unmut der Purpurträger richtet sich dabei vor allem gegen eine Person: Kardinal George Pell. Der 73-jährige Australier wurde vor rund einem Jahr von Papst Franziskus mit der Leitung des neuen Wirtschaftssekretariats, das die vatikanischen Finanzen kontrolliert, beauftragt. Auch bei der umfassenden Kurienreform des Pontifex, die auf Widerstand stößt, spielt George Pell eine tragende Rolle. Er ist Mitglied des Kardinalrats, einer achtköpfigen Gruppe, die dem Papst bei der Kurienreform zur Seite stehen.

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