Ensaf Haidar: „Bitte lasst die Saudis meinen Mann nicht töten“


Kämpft um das Leben ihres in Saudi Arabien inhaftierten Mannes: Ensaf Haidar, hier auf einer Pressekonferenz in Kanada.© Cole Burston/EPA
Er wurde zu Peitschenhieben verurteilt. Doch nun droht dem saudischen Blogger Raif Badawi offenbar sogar die Todesstrafe. Seine Frau fleht in einer Nachricht an den stern die Welt um Hilfe an.  


stern.de

Dem zu tausend Peitschenhieben verurteilten saudiarabischen Bloggers Raef Badawi droht offenbar die Todesstrafe. Richter am Strafgericht des streng muslimischen Landes wollten den 31-Jährigen wegen Abfallens vom muslimischen Glauben anklagen, berichtet der „Independent“ unter Berufung auf Badawis Ehefrau Ensaf Haidar.

Im Kontakt mit stern.de-Chefredakteur Philipp Jessen bestätigt Haidar die drohende Todesstrafe: „Ja, es ist wahr, mehr Informationen haben wir aber nicht.“ Badawis Ehefrau war mit ihren drei Kindern 2012 nach Kanada geflohen.

weiterlesen

1 Comment

  1. Nachdem ich mit Familie weit über 1 Jahr in Riyadh Saudi Arabien gelebt und gearbeitet habe (plus 2 Jahre bei anderen Musel-Chaoten), muss sich jeder der dem Islam System huldigt dringenst am Kopf untersuchen lassen. Vernunft, Humanität, Menschenrechte und/oder Realität existieren im Islam nicht – fast täglich dokumentiert wenn man nur will.

    Jeden Freitag werden ab 06:00 Uhr werden in Riyadh auf dem „Hackeplatz“ die Köpfe derjenigen abgetrennt, die das nicht begreifen wollen. Das wurde sogar einst im Fernsehen übertragen. Man nennt das Islamische Kultur und applaudiert weltweit einem „friedlichen Terror“ genannt Religion

    Liken

Kommentare sind geschlossen.