Verfolgte Christen brauchen vor allem eins: Gebet


Emmanuel Franklyn Ogbunwezeh hat eine seiner Schwestern durch einen Anschlag in Nigeria verloren Foto: Beate Stuke/ERF Medien
Verfolgte Christen brauchen vor allem eins: Gebet. Das haben Christen, die wegen ihres Glaubens bedroht werden, bei einem Themenabend über Religionsfreiheit in Wetzlar erklärt.


pro Medienmagazin

Der Iraner Badei Pur berichtete, wie er in seinem Heimatland zum christlichen Glauben kam und deswegen gefoltert wurde. Ein Freund hatte ihm von Jesus erzählt und ihn ein halbes Jahr nach seiner Bekehrung mit in eine illegale Hauskirche genommen. Als diese von der Polizei durchsucht wurde, landete Pur im Gefängnis. „Den ganzen Tag hörte man die Schreie der Gefolterten, und dann kamen Wärter an meine Tür und sagten: ,Du bist der Nächste’“, erinnerte er sich. Pur wurde über zwei Wochen lang geschlagen und mit Zigaretten verbrannt. „Im Iran werden Christen wie Verbrecher behandelt, obwohl sie nichts verwerfliches getan haben“, sagte er vor gut 220 Besuchern im ERF-Funkhaus in Wetzlar. In diversen Regierungsbehörden und Geheimdiensten werde systematisch gegen die Christen im Iran vorgegangen. Über jahrelange Umwege gelangte Pur schließlich nach Deutschland.

weiterlesen