Fernsehen verzichtet auf Schock-Bilder von IS


ZDFChef des „heute-journals”: Wir machen uns nicht zu Werkzeugen von Terroristen – Einerseits dürfe man „das entsetzliche Geschehen nicht durch Wegschauen verschweigen, aber wir dürfen uns auch nicht zu Werkzeugen der Terroristen machen.“


kath.net

ZDF-Nachrichtensendung „heute-journal“ verzichtet darauf, noch drastischere Bilder von den Gräueltaten der Terrororganisationen „Islamischer Staat“ (IS) und „Boko Haram“ (Westliche Bildung ist Sünde) zu zeigen. „Die grausamen Bilder des Terrors sind Instrumente in den Händen von IS und Boko Haram, mit denen sie ihre Macht über die Herzen und Köpfe der Menschen absolut machen wollen“, sagte der Chef des heute-journals, Claus Kleber (Mainz), der Programmzeitschrift „HÖRZU“ (Hamburg). Journalisten begäben sich auf eine schwierige Gratwanderung: „Wir dürfen das entsetzliche Geschehen nicht durch Wegschauen verschweigen, aber wir dürfen uns auch nicht zu Werkzeugen der Terroristen machen.“ Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von „HÖRZU“ zufolge finden es 70 Prozent gut, wenn die Nachrichtenredaktionen auf Schockfotos verzichten und bei der Bildauswahl genau vorgehen. Gleichwohl sind 28 Prozent der Meinung, dass aus Informationsgründen noch mehr drastische Fotos und Videos gezeigt werden sollten.

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