Hoffnung: Religion wird in Zukunft wichtiger


Der Religionswissenschaftler Prof. Georg Schmid. Foto: PR
Die Bedeutung von Religion wird in den nächsten Jahrzehnten weltweit zunehmen – allerdings mit großen regionalen Unterschieden. Diese Einschätzung gibt der Religionswissenschaftler Prof. Georg Schmid (Rüti/Schweiz) im Materialdienst der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW/Berlin).


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Der Beitrag trägt den Titel „Die Zukunft der Kirchen und Religionen“. Wie Schmid schreibt, wird die Entkirchlichung in Mittel- und Westeuropa weiter fortschreiten. Vor allem die beiden großen Kirchen würden weiter Mitglieder verlieren. Ausnahmen bildeten lediglich einzelne attraktive Freikirchen. „Wahrscheinlich besteht weltweit ein Zusammenhang zwischen wachsendem Wohlstand und abflauender Religiosität“, so Schmid. Der Schwerpunkt des Christentums verschiebe sich immer offenkundiger in die außereuropäische Welt. In den sogenannten Schwellenländern zeige das Christentum vor allem in seinen evangelikal-charismatischen Ausprägungen eine in diesem Ausmaß noch nie dagewesene Anziehungskraft. Etwas überspitzt lasse sich sagen: „Der Westen wird ‚östlicher’ und säkularer, der Osten und der Süden werden christlicher.“ Ein Ende dieser Entwicklung sei nicht abzusehen.

3 Comments

  1. Fakten und Realität waren noch nie die Stärke religiotischer Einfaltspinsel und Dumpfbacken.- siehe Kardinal Meinser als ex Champion

    Ab 1925 hat Deutschland 62,7% Evangelen und 32,5% Katholen. Die NAZI Diktatur mit KZ- und SS-Mördern, Millionen Kriegsverbrecher sind alles „gute“ Christen. Bei 1% NSDAP Genossen 1933 zur Machtergreifung, 1945 etwa 9,5%, sind die Priester und Lehrer mit 50% NSDAP Genossen als Speichellecker der Geld scheissenden Diktatur.

    In der BRD sind bei 81,8 Mil. (2011) 38% der Bürger ohne Konfession, 28% sind evangelisch in 15.007 sowie 29% katholisch in 11.398 Pfarreien, 4% sind Muslime usw. in paranoiden Sekten. Nur 4,7% der Bürger besuchen Kirchen, 46,6% zahlen Kirchensteuer ohne Glaubenshumbug je anzuhören. Der religiotische Wahn mit Untoten, Dämonen, Kriegsdienst für Gottes ewige Gnade, Diskriminierung, sexuellem Missbrauch, Höllenpein und Heilung durch Gebete glauben nur 11% Katholen (3,2% total) und 3,7% Evangelen (1,0% total) an.

    Daraus für Religion eine Zukunft abzuleiten außerhalb der vergitterten Abteilung der Psychiatire, dazu muss man schon sein Gehirn im Pfandhaus gelassent haben.

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  2. „Ein Ende dieser Entwicklung sei nicht abzusehen.“ Und, unter Einbezug auch anderer Religionen, auch kein Ende der interreligiotischen Konflikte. Wichtiger wird Religion nur für die, welche aus diesen Konflikten Kapital schlagen. Egal ob Kirchen, sonstige Religionsgemeinschaften, Politik oder Waffenindustrie. Die Verlierer sind nicht nur die Religioten, sondern leider auch all die, welche eigentlich mit dem ganzen Hickhack überhaupt nichts am Hut haben.

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