Amerikaner taufen ihre Kinder online


Beten, beichten, taufen – geht heute alles online. Foto: dpa
In den USA ist es möglich, sein Kind online taufen zu lassen. Dafür verbindet man sich einfach über Skype mit der digitalen Kathedrale. Der Priester muss nur zuschauen und konzentriert die Ohren spitzen, ob man das Glaubensbekenntnis auch richtig aufsagt. Und das Weihwasser? Kommt aus der Spüle.


Von Franziska Knupper|Berliner Zeitung

Ein Moment beißender Qual. Als würde man wieder vor einem tiefen Abgrund stehen. Jedes Mal aufs Neue. Und niemals lernt man daraus; läuft immer mit dem gleichen Kopf gegen die gleiche Wand. Dabei hat doch schon Kurt Beck gesagt, dass dies eine schlechte Idee ist. Doch immer wieder entstehen bei Küchentischgesprächen und Parknachmittagen diese Ideen, die die Welt revolutionieren und den Geldbeutel ganz fix füllen sollen.

Online Kuss-Training gibt es schon

Studenten und Schüler, Senioren und Start-Upper: Sie alle diskutieren, fantasieren und träumen – nur damit das Internet ihnen später flüstert, dass bereits jemand diese Idee gehabt hat. Die Parkplatz-App! Gibt es schon. Die Melanom-App! Pah, Schnee von gestern. Online Kuss-Training! Pech gehabt, Keule.

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