Gerichtspräsident mahnt: An Öffnung der Kirchen führt kein Weg vorbei


Eine Kirche in Frankfurt © friedenspanzer @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Arbeitsrechtler rät den Kirchen, die Loyalitätsanforderungen an ihre Beschäftigen abzustufen. Auch andersgläubige und nichtreligiöse Menschen sollten in kirchlichen Einrichtungen arbeiten können. Das sei nicht nur eine juristische Frage.


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In einer religiös vielfältigen Gesellschaft müssen die christlichen Kirchen nach Auffassung des Gerichtspräsidenten Wilhelm Mestwerdt künftig auch Andersgläubige oder Menschen ohne Konfession beschäftigen. Rechtlich seien sie nach höchstrichterlichen Urteilen vom Herbst vergangenen Jahres dazu zwar nicht verpflichtet, dennoch gehe an einer “Öffnung der Kirchen kein Weg vorbei”, sagte der Präsident des Landesarbeitsgerichts Niedersachsen am Dienstag auf einer Tagung zum kirchlichen Arbeitsrecht in Eichstätt. Der Richter am Kirchengerichtshof der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) bekräftigte: “Kirche muss in der Mitte unserer Gesellschaft stehen. Sonst gerät sie aufs Abstellgleis.”

Er bezog sich auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom Oktober 2014. Danach dürfen katholische Arbeitgeber Mitarbeitern, die nach einer Scheidung wieder heiraten, kündigen. Karlsruhe hatte die Kündigung eines Chefarztes in einer katholischen Klinik nach dessen Wiederverheiratung für rechtens erklärt.

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2 Comments

  1. Man kann Kirchen/Moscheen öffnen und schließen wann und so oft man will. Wenn keiner hingeht ist das wie der nächste gerechte Krieg der RKK gemäß Dogma 381, an dem auch keiner teilnimmt. Für die ewige Gnade Gottes gibt es bei ALDI und LIDL an der Kasse keinen Rabatt, selbst das Produkt „ewige grauenhafte Höllenpein“ sucht man vergebens in den Regalen.

    Woran das wohl liegt, der all-wissende Vatikan Popanz sollte informiert sein – wenn nicht gerade jemand aus der RKK Riege einen knackigen Kinderarsch missbraucht oder Tausende Schweinbilder lädt wie (K=Kardinal, E=Erzbischof) Anthony Bevilacqua/Philadelphia, K Francis George/Portland, K Edward Egan/New York, K William Keeler/Baltimore, K Theodore McCarrick/Washington, K Bernard Law/Boston, K Adam Maida/Detroit, K Roger Mahony/Los Angeles, K Cormac, Murphy-O’Connor/Westminster, K Cormac, Murphy-O’Connor/Westminster, K Desmond Connell/Dublin, E Johannes Dyba/Fulda, E Keith O’Brien/Edinburgh, E Michael J. Bransfield/Philadelphia, E Elden Curtiss/Omaha, E Daniel Conin/Hartford, E John Favalora/Miama, E Patrick Flores/San Antonio, E Jerome Hanus/Dubuque, E Alexander Brunett/Seattle, E Seán O’Malley/Boston, E Timothy Dolan/New York, E Thomas Christopher Collins/Toronto, E Alphonsus Penney/St.John, E Harry Flynn/Minneapolis, E William Levada/San Francisco, E Thomas Kelly/Louisville, E Robert Carlson/St.Louis, E Eusebius Beltran/Oklahoma City, E Alfred Highes/New Orleans, E John Myers/Newark, E Daniel Pilarczyk/Cincinati, E Michael Sheehan/Santa Fe, E Justin Rigali/St.Louis, E Roger Schwietz/Anchorage, E Godfried Danneels/Mechelen, E Jan Pawel Lenga/Karanga, E Juliusz Paetz/Posen, E Anton Stres/Ljubljana, E Marjan Turnsek/Maribor, E Jozef Wesolowski/Santo Domingo, E Edgardo Gabriel Storni/Santa Fe-Argentinien,

    Wer geht da noch hin, bitte melden

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