Schweizer Bischofskonferenz bekräftigt Nein zu Homo-Segnungen


Schweizer Bischofskonferenz. Screenshot: bb
Schweizer Bischofskonferenz. Screenshot: bb
Die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare ist „nicht möglich“. Diese Haltung haben die Schweizer Bischöfe bei ihrer Vollversammlung von 2. bis 4. März bestätigt. Es liege nicht in ihrer Kompetenz, Lehre und Disziplin der Kirche zu ändern, heißt es in der Presseerklärung vom 5. März. Bei der Vollversammlung der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) war diese Woche die Frage nach der Segnung gleichgeschlechtlicher Paare diskutiert worden. Anlass dazu war der Fall des Pfarrers von Bürglen, Wendelin Bucheli, der ein homosexuelles Paar gesegnet hatte.


kathweb

Die SBK erinnert in ihrer Presseerklärung daran, „dass dies nicht möglich ist und dass es nicht in ihrer Kompetenz liegt, Lehre und Disziplin der Kirche zu ändern“. Der konkrete Vorfall in Bürglen und dessen Klärung liege in den Händen der zuständigen Bischöfe, das sind Vitus Huonder und Charles Morerod.

Mit der Erklärung kam die SBK der Aufforderung des Churer Weihbischofs Marian Eleganti nach, der in einem Interview mit dem kirchlichen Portal kath.ch auf ein klärendes Statement gedrängt hatte. Eleganti sagte, dass er seine Mitbrüder aufgefordert habe, den Entscheid der Bischöfe Huonder und Morerod mitzutragen und „geschlossen und sofort Stellung zu beziehen“.

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