Die „teure“ Teilchenjagd am Cern geht wieder los


Stolz hatten die Wissenschaftler des Cern am 4. Juli 2012 in Genf zu einer Pressekonferenz geladen, um die Weltöffentlichkeit über ihre Erfolge bei der Suche nach dem Higgs-Teilchen zu informieren. Bild: reuters/Stringer
Ende März starten am Cern neue Versuche. Trotz hoher Kosten lohne sich die Forschung, sagt Physiker Günther Dissertori.


Von M. Bieli/S. Russo|20 minuten.ch

Der Nachweis des Higgs-Teilchens am Kernforschungszentrum Cern sorgte 2012 für Schlagzeilen. Nach einer zweijährigen Pause werden die Forscher dort nun nach weiteren Teilchen suchen. Beispielsweise nach solchen der sogenannten Dunklen Materie: Dass diese existiert, darüber sind sich die Physiker einig. Sie konnte aber bisher nicht direkt nachgewiesen werden.

Um neue Teilchen aufzuspüren, wurde die Anlage kräftig aufgerüstet. Kostenpunkt: 150 Millionen Franken. Doch ob sich dadurch tatsächlich Neues entdecken lässt, wissen selbst die Cern-Wissenschaftler nicht.

Herr Dissertori*, das Cern ist ein Prestigeobjekt – aber was bringt uns die Forschung dort?
Sie wird unser Verständnis des Universums erweitern. Zudem dürften als Nebenprodukt praktische Anwendungen entstehen. Welche, das ist heute noch schwierig vorauszusehen. Ebenso wie viele heute selbstverständliche Technologien in der Vergangenheit nicht vorhersehbar waren. Beispielsweise gäbe es kein iPhone, hätte man nicht im 19. Jahrhundert entdeckt, wie elektromagnetische Strahlung beschaffen ist.

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1 Comment

  1. Das Interview ist ziemlich witzlos. Die Kommentare, soweit ich sie mir zugemutet habe, sind von Leuten verfasst, deren geistiger Horizont atomare Größenordnung hat.

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