Ditib nennt mögliches Islamgesetz verfassungswidrig


Screenshot: bb
Screenshot: bb
Der größte deutsche Islamverband Ditib wehrt sich gegen ein mögliches Islamgesetz nach österreichischem Vorbild, das die Finanzierung muslimischer Verbände aus dem Ausland untersagt.


evangelisch.de

Dies wäre ein „verfassungswidriges Sondergesetz, das in die Lehre und Glaubenspraxis von religiösen Minderheiten eingreift“, erklärte die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib) am Freitagabend in Köln. Das Grundgesetz garantiere den Religionsgemeinschaften ihre Selbstverwaltung und die Selbstbestimmung über ihre religiöse Lehre.

Die Ditib lehnt insbesondere Vorgaben dazu ab, wer in deutschen Moscheen predigen darf. Die Muslime in Deutschland hätten „kein sprachliches oder kulturelles Defizit, das durch einen ‚Integrationsimam‘ ausgeglichen werden müsste“, erklärte der Verband, der eng mit der staatlichen türkischen Religionsbehörde verbunden ist. Sie entsendet und bezahlt die Imame der rund 900 Ditib-Moscheegemeinden in Deutschland. Häufig sprechen diese Prediger kaum deutsch.

weiterlesen