Politologin: Mohammed-Karikaturen sind oft gezielte ‚Superprovokation‘


Von Kurt Westergaard
Von Kurt Westergaard
Jana Sinram: Es sei bedenklich, dass manche Medien solche Bilder pauschal «als ultimative Verteidigung der Meinungs- und Pressefreiheit vor sich hertragen».


kath.net

Nach Einschätzung der Kölner Politikwissenschaftlerin Jana Sinram sind Mohammed-Karikaturen «inzwischen oftmals eine vorhersehbare, gezielte ‚Superprovokation‘.» Es sei bedenklich, dass manche Medien solche Bilder pauschal «als ultimative Verteidigung der Meinungs- und Pressefreiheit vor sich hertragen», sagte Sinram am Freitag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Karikaturen sollten gesellschaftliche Missstände aufdecken und nicht nur provozieren.

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2 Comments

  1. Nehmen wir doch gleich die Mohammed-Bombenturban-Karikatur.

    Ist es kein (gesellschaftlicher) Missstand, wenn ein Teil der Muslime offenbar aus ihrem Glaubensverständnis heraus (auch mit Bomben) mordet, und wenn sich friedliche Muslime nicht wagen (können), dem offensiv entgegen zu treten, oder wenn, schlimmer noch, scheinbar friedliche Muslime insgeheim die Morde mit „klammheimlicher Freude“ betrachten? Ist es nicht würdig, mit einer Karikatur den Finger in die Wunde zu legen?

    Ich denke eher, dass hier „getroffene Hunde bellen“!

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