Wir brauchen keinen „deutschen Islam“


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„Der Islam gehört zu Deutschland“ wurde zum Leitsatz der aktuellen Diskussion über die Zukunft der Muslime in Deutschland. Dabei verwirren immer wiederkehrende Begriffe wie „deutscher Islam“, „Staatsislam“, „moderner Islam“ oder „liberaler Islam“ sowohl Teilnehmer als auch Zuschauer der Debatte und lenken von den Ursachen der Probleme ab. 


Von Mehmet Celebi|Huffington Post

Eine Dekonstruktion der Begriffe ist daher elementar, eine Richtigstellung dieser Begriffe gemeinsam mit Muslimen der Ausgangspunkt für eine auch von Muslimen akzeptierte Antwort.

Dass der Islam schon längst eine Realität für Deutschland ist, wusste man als Muslim bereits im Kindesalter, wenn man zum ersten Mal ein Eid-Gebet besucht hatte – sei es nun in einer Hinterhofsmoschee oder einer mit Minaretten bestückten Zentralmoschee.

Für Muslime war der Satz „Der Islam gehört zu Deutschland“ wie ein Rückschritt

Umso befremdlicher war es aus Sicht eines Muslims, als Christian Wulff den Satz „der Islam gehört zu Deutschland“ aussprechen musste. Als er dann auch noch heftige Kritik eingesteckt hatte, stellten sich die Muslime zum ersten Mal bewusst die Frage: „Gehöre ich zu Deutschland?“

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2 Comments

  1. Wir brauchen nicht nur keinen „Deutschen Islam“, wir brauchen „Überhaupt keinen Islam“. Mehr noch, wir brauchen absolut gar keine Religionen. Ohne hirnverbrannte Geisterglauben wäre unsere Welt mit Sicherheit viel friedvoller. Was unsere Spezies viel nötiger braucht, sind Mitglieder die ihren Verstand sinnvoll benutzen und die mit zwei Beinen fest auf dieser Erde stehen. Denn nur hier spielt die Musik und nicht im erdichteten, himmlischen Paradies.

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