Beschwerden gegen anstößige Werbung sind häufig erfolgreich


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2014: In 111 Fällen teilt der Deutsche Werberat die Kritik – 14 „rote Karten“ – Keine Kritik an Fußball spielender Christus-Statue


kath.net

Beschwerden gegen anstößige Werbung haben häufig Erfolg. Das zeigt der Jahresbericht des Deutschen Werberates (Berlin). Aus der Bevölkerung kamen im vergangenen mehr als 1.000 Beschwerden. Das Gremium entschied nach eigenen Angaben über 387 Werbemaßnahmen. 179 Kampagnen seien nicht in den eigenen Zuständigkeitsbereich gefallen und an andere Institutionen weitergeleitet worden. In 111 Fällen (29 Prozent) schloss sich der Werberat der Kritik aus der Bevölkerung an; bei 88 erreichte er, dass Unternehmen ihre Werbung einstellten. In neun weiteren Fällen änderten sie ihre Motive oder Werbespots. 14 Firmen erhielten eine „rote Karte“, das heißt, sie wurden öffentlich gerügt, weil ihre Werbung Frauen herabwürdigte oder diskriminierte. Auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea teilte die Geschäftsführerin des Werberates, Julia Busse, mit, dass Bürger bei zehn Werbemaßnahmen ihre religiösen Gefühle verletzt sahen. In zwei Fällen habe das Gremium die Kritik geteilt. Daraufhin hätten die Unternehmen die Werbung zurückgezogen.

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