Buschkowsky sorgt sich vor islamischem Fundamentalismus


In Berlin-Neukölln nimmt die Verhüllung von Muslimen überhand, findet der scheidende Bürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) (Symbolbild) Foto: Garry Knight | CC BY-SA 2.0
Heinz Buschkowsky (SPD), der scheidende Bürgermeister von Berlin-Neukölln, sieht islamische Fundamentalisten auf dem Vormarsch. In einigen Kindergärten in Neukölln trügen heute schon dreijährige Mädchen Kopftuch, sagte Buschkowsky der Augsburger Allgemeinen.


pro Medienmagazin

„So etwas hat es vor fünf Jahren noch nichtgegeben“, sagte Buschkowsky. Salafisten forderten Mädchen vor Schulen des Bezirks auf, Hidschab zu tragen „anstelle der sündigen Jeans“. Hidschab bedeutet Verhüllung.

Eltern würden bei Klassenreisen muslimische Betreuer verlangen und wollten dem Hausmeister das Betreten der Turnhalle verbieten, wenn ihre Töchter dort seien. „Nicht die Integration schreitet voran, sondern eine Art Landnahme durch fundamentalistische Überreligiösität“, sagte der konfliktfreudige SPD-Politiker. Er kritisierte „diese Heuchelei von der einzigartigen Erfolgsgeschichte der Integration in Deutschland“.

Neukölln wird oft als Problembezirk Berlins bezeichnet. Mehr als 320.000 Menschen leben dort. Rund 40 Prozent von ihnen haben einen Migrationshintergrund.

weiterlesen