Carolin Kebekus: Wie extremistisch sind eigentlich Helene-Fischer-Fans?


Bild:kebekus.youtube
Bild:kebekus.youtube
2013 sind Carolin Kebekus und der WDR aneinandergeraten. Nun haben sie sich wieder zusammengerauft – Kebekus bekommt eine neue Show. Ein Gespräch über Frauen im TV und rasende Helene-Fischer-Fans.


Von Sebastian Dalkowski|DIE WELT

Am 4. Juni 2013 waren Carolin Kebekus und der WDR so weit voneinander entfernt wie die Tierschutzpartei von der Kanzlerschaft. In der Show ihres Kollegen Stefan Raab kritisierte die Komikerin die Zensur des Senders. Der WDR hatte sich geweigert, ein kirchenkritisches Video in Kebekus‘ Premierenshow auf EinsFestival zu zeigen. Darin leckte Kebekus unter anderem an einem Kruzifix. „Ich möchte mich von der Sendung distanzieren“, sagte sie damals. Damit war die Zusammenarbeit beendet. Vorerst. Nun versuchen es beide Seiten noch einmal miteinander. Ab 21. März bekommt sie ihre eigene Show im WDR. „PussyTerror TV“ läuft einmal im Monat samstags ab 21.45 Uhr.

Welt am Sonntag: Wie hat der WDR versucht, Sie wieder rumzukriegen?

Carolin Kebekus: Als ich 2013 gesagt habe: „Das war’s für mich“, hat der WDR sehr schnell wieder das Gespräch gesucht. Wir hätten auch am liebsten sofort einen neuen Versuch gestartet. Aber ich brauchte einfach etwas Zeit.

Welt am Sonntag: Wie das eben so ist nach einem Beziehungskrach.

Kebekus: Als ich dann selbst wieder Lust hatte, Fernsehen zu machen, haben wir uns schnell zusammengesetzt. Nun wissen wir ja, worauf wir uns einlassen. Kein Sender kennt mich so gut wie der WDR. Ein öffentlich-rechtlicher Sender gibt mir sowieso ein gutes Gefühl.

weiterlesen