Den leeren Kirchen zum Trotz


Von Generation zu Generation verliert die Kirche an Bedeutung – der Glaube sucht sich neue Felder. (imago/epd)
Um den Glauben geht es in dieser Woche in der „Echtzeit“. Über schwindelerregende Meditation, Design für die Ewigkeit, Atheisten im Sog des Glaubens und Essen als Ersatzreligion


Deutschlandradio Kultur

Die Kirchen sind leer, den Glauben ficht das kaum an. Er überlebt, wandelt sich und bleibt mitten unter uns: Sufi-Mönche zeigen jungen Westlern den Dreh fürs Leben, der Kreis der Lebensmitteljünger wächst ständig und auch in minimalistischem Design steckt viel Religiöses.

Sei ein Kreisel!
Ordensbrüder und Schwestern, die sich wie Brummkreisel drehen, das ist Sema, der Tanz der Derwische. Praktiziert wird er traditionell von den Anhängern des Sufismus, einer mystischen Glaubensrichtung im Islam. Jetzt entdecket die westliche Esoterikszene die schwindelerregende Meditation im Herzrhythmus.
Von Jürgen Stratmann

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1 Comment

  1. Es hat sich nichts geändert zwischen Heute und etwa 200-500 Jahre zurück. Viele Menschen wachen langsam auf, was die Religion versprechen dient einzig ihnen allein – die Einfaltspinsel sind doppelt betrogen. Sie finanzieren den faulen Zauber mit Geld, dass sie sonst dringend brauchen

    Für freie Forschung ist der Wert wissenschaftlicher Arbeit ohne Blasphemie Klagen von Fast-Analphabeten elementar, an der Verdammung der Menschenrechte unterscheidet man sich. Religiotie als Staat im Staate existiert nur mit Erpressung und Mord ohne Wettbewerb in Wissen und Leistung. Theokraturen mit faschistoiden All-wissenden als selbsernannte Gottesdeuter treiben jede Gesellschaft in Not und Elend bei viel Protz in Palästen und Sakralbauten sowie riesigem Immobilienbesitz eine Kinderficker Sektion, erpresst durch Drohungen mit Erbsünde, grauenvoll ewiger Höllenpein, Verlust des Glücks irgendwann im Nirgendwo und Verbot der Menschenrechte. Die BRD hat 3,1 Mill. Arbeitnehmer mit unter 980 €/Monat (Armutsgrenze) bei 3.200 €/Monat brutto als Durchschnittsverdienst, spezielll trifft es 2 Mill. Mitarbeiter kirchlicher Firmen. Für 16 Mill. Deutsche ist ein Leben im bescheidenen Wohlstand mit Urlaub, Auto, Heizung, Nahrung, sinnvoller Bildung der Kinder sowie guter Kleidung undenkbar. Die Kirchen, die jedem bei viel Beten dauerhaftes Glück garantieren, die sitzen auf Hunderten Milliarden.

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