Woelki ruft Christen zum Kampf gegen Antisemitismus auf


Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki. dpa/Oliver Berg
Der Kölner Kardinal Rainer Woelki hat alle Christen zum Kampf gegen Antisemitismus aufgerufen.


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Auch in Köln verzichteten jüdische Eltern lieber darauf, ihren Kindern eine Kippa aufzusetzen, weil sie fürchten müssten, dass die Kinder sonst auf offener Straße diskriminiert würden, sagte der Erzbischof am Sonntag in einem Beitrag für das Domradio. „Gerade wir Christen dürfen hier nicht wegsehen, wenn es heute wieder an der Tagesordnung ist, dass Juden beschimpft oder bedroht werden“, betonte er. Juden müssten in Deutschland wieder eine echte Heimat haben. Woelki fragte: „Wer von uns hat schon mal jüdische Bekannte oder Freunde zum Kaffee oder Gespräch eingeladen? Die jetzt beginnende Woche der Brüderlichkeit ist da ein guter Anlass, denn es stimmt doch: Jesus, seine Jünger, seine engsten Freunde und seine Begleiter, das waren alles Juden.“ Es sei deshalb erste Christenpflicht, immer für die jüdischen Schwestern und Brüder da zu sein, sagte Woelki, der dem größten katholischen Bistum in Deutschland vorsteht.

2 Comments

  1. Also müssen die Christen jetzt gegen ihre eigene Kirche kämpfen, denn die hat den Antisemitsmus erfunden und Jahrtausende betrieben.

    Augustinus von Hippo (354-430 n.C.) phantasiert die katholische Verdammnis-, Sünden- und Sitten-Lehre mit Erbsünde, Heiligem Geist, gerechtem Krieg und Antisemitismus. Dunkelheit und Böses sind Gegenpole zu Licht und Gutem in Gottes Natur. Die Zeit mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft existiert nicht im elenden Diesseits, einzig im Geist auf dem Weg zu Gottes ewiger Glorie gibt es Zeit. Die Sünder braten ewig in der Hölle, das Fegefeuer reinigt nicht. Der freie Wille existiert nicht, sündhaft sind Sex und Ehe; Bildung und Wissen sind nur nutzlose Eitelkeiten als Verführung des Satans auf dem Weg in Gottes wunderbares Paradies.

    Die Markierung von „Ungläubigen“ als Nichtmenschen durch gelbe Aufnäher ist 1067 n.C. in Prag und 1097 n.C. in Regensburg Pflicht. Das 4.te Laterankonzil beschliesst 1215 n.C. Juden und „Sarazenen“ müssen in Europa ein besonderes abweichendes Gewand tragen, Ehen mit Christen sind zu verhindern. Die konkrete Ausführung obliegt den Landesfürsten. In den Ländern und Städten Europas werden für Juden unterschiedliche Aufnäher genutzt, in Portugal ist der Aufnäher ab 1492 n.C. ein sechseckiger Stern. Der in deutschen Städten eingeführte gelbe Ring als Aufnäher wird 1530 n.C. für alle Juden zur Pflicht. Österreich schafft 1690 n.C. und Preußen 1790 n.C. die Judenkennzeichnung wieder ab, weil das Land durch Missernten und gerechte Kriege fast pleite und zu 50% entvölkert ist, es benötigt viele Einwanderer.

    Die andere Fraktion des Glauben, die dm Zombie immer hinten in den A****. kriechen, deren Gründungsheiliger war ein Ausbund an Antisemtismus
    Martin Luthers Judenhetze steht in Schulbüchern neben der von Rudolf Heß, Hermann Göring, Joseph Goebbels, Adolf Hitler z.B. in “Hirts Deutsches Lesebuch” und ist für die NAZI Horden die Vorlage zur Reichskristallnacht: „Die Juden sind ein solch verzweifeltes, durchböstes, durchgiftetes Ding, dass sie 1400 Jahre unsere Plage, Pestilenz und alles Unglück gewesen sind und noch sind. Summa, wir haben rechte Teufel an ihnen…; Man sollte ihre Synagogen und Schulen mit Feuer anstecken, … unserem Herrn und der Christenheit zu Ehren, damit Gott sehe, dass wir Christen seien (…) ihre Häuser desgleichen zerbrechen und zerstören.“

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