Bonn: Katholikenkomitee warnt vor „unerreichbarem“ Ideal von Ehe


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Zentralkomitee der deutschen Katholiken: Nicht- und voreheliche Partnerschaften, zivile Zweitehen nach Scheidung, Ein-Eltern-Familien und gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften „in vielem erkennbar am christlichen Familienmodell orientiert“


kathweb

Vor der in sieben Monaten beginnenden römischen Weltbischofssynode zum Thema Familie fordert das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) von der Kirche eine realistischere Sicht auf Ehe und Familie. Die Kirche müsse aufpassen, dass die Ehe nicht „zum überfordernden und unerreichbaren Ideal“ werde, erklärte das oberste katholische Laiengremium in Deutschland am Dienstag in Bonn.

Zugleich heißt es, auch nicht- und voreheliche Partnerschaften, zivile Zweitehen nach einer Scheidung, Ein-Eltern-Familien und gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften seien in vielem erkennbar am christlichen Familienmodell orientiert und sollten darin anerkannt und in der Seelsorge der Kirche begleitet werden. Gleichwohl bekannte sich das ZdK ausdrücklich zur Ehe als Modell für eine lebenslange Bindung und ein gelingendes Leben mit Gottes Hilfe.

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