Journalist in Dortmund angegriffen und bedroht


Zentralbibliothek der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund. Abendansicht. Symbolbild. wikimedia.org/CC-BY-SA-3.0-migrated
Ein Journalist ist in Dortmund von zwei mutmaßlichen Rechtsextremen verfolgt, mit Steinen beworfen und mit dem Tode bedroht worden.


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Polizeipräsident Gregor Lange erklärte den Vorfall am Dienstag zur obersten Priorität. Die neu eingerichtete Sonderkommission „Rechts“ habe die Ermittlungen zu dem Angriff vom Vorabend aufgenommen und sei dafür um zwölf weitere Beamte aufgestockt worden. Die Polizei gehe davon aus, „dass dieser Vorfall im Gesamtzusammenhang der fortgesetzten Einschüchterungen und Bedrohungen von Journalisten, politisch Aktiven und anderen Dortmundern durch Rechtsextremisten in den letzten Monaten zu sehen ist“, hieß es.

Der 43-Jährige freie Journalist Marcus Arndt war zuvor bereits mehrfach von Neonazis bedroht worden. So waren über Twitter und Facebook gefälschte Todesanzeigen mit seinem Namen und den Namen von anderen Journalisten veröffentlicht worden, die von der „Nationalen Bewegung“ oder dem „Nationalen Widerstand“ unterzeichnet waren. Arndt berichtet unter anderem auf dem Portal „metronews24“ über die rechte Szene.

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