Rudolf Steiner: Die Freiheit des Erkenntniswegs


Rudolf Steiner (Bild: public domain)
Rudolf Steiner (Bild: public domain)
Das Werk Rudolf Steiners umfasst neben philosophisch argumentierenden Texten (etwa zu Goethe, Nietzsche, Fichte) sowie Büchern und Vorträgen, in denen der Anthroposoph seine übersinnlichen Erfahrungen beschreibt (etwa «Die Geheimwissenschaft im Umriss»), auch verschiedene methodische Lehrschriften.


Von David Marc Hoffmann|Neue Zürcher Zeitung

In diesen beschreibt Steiner aus der Position eines spirituellen Lehrers und Eingeweihten Schulungswege für die seelisch-geistige Entwicklung des Menschen. Sein Lehransatz zum «Pfad der Erkenntnis» zieht sich durch viele Werke, Vorträge und individuelle Meditationsanweisungen wie ein roter Faden – bis hin zu den «Anthroposophischen Leitsätzen» von 1924/25. Darin definierte Steiner an seinem Lebensende die Anthroposophie nicht als systematisches Ideengebäude, sondern ausdrücklich als einen «Erkenntnisweg, der das Geistige im Menschenwesen zum Geistigen im Weltenall führen möchte».

Arbeiten und umarbeiten

Rudolf Steiner hat dem Erkenntnis- oder Schulungsweg zwei zentrale Werke gewidmet: «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» (1904/05) und als dessen Fortsetzung «Die Stufen der höheren Erkenntnis» (1905/08). Zuerst sind diese Texte als Aufsatzfolge in Steiners Zeitschrift «Lucifer – Gnosis» erschienen, danach als Sonderdrucke der Zeitschriftenbeiträge und schliesslich als selbständige Buchausgaben. Das umfangreichere Werk «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» erlebte bis zu Steiners Tod insgesamt elf Auflagen, die der Autor kontinuierlich überarbeitete und erweiterte.

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2 Gedanken zu “Rudolf Steiner: Die Freiheit des Erkenntniswegs

  1. Ich habe nich mt Steiner nicht im Detail beschäftigt, es ist überwiegend Quark. Seine Thesen zur geistigen Entwicklung junger Menchen in 4 zeitlich festen Abschnitten sind abwegig, wenn nicht geradezu religiotisch krank

    An Waldorf Schulen, die es hier in größerer Anzahl gibt, ist das fester Teil der Bildungsinhalte. Problematisch ist die Qualifikation der Lehrer. die nicht die Anforderungen erfüllen müssen wie an den üblichen höheren Schulen (Oberschule, Gymnasium)

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