So entstehen Verschwörungstheorien


Verschwörungstheoretiker behaupten gern, dass die Anschläge vom 11. September 2001 von Amerika selbst verübt wurden© A. Keiser/DPA
Aliens, die Islamisierung Europas und die jüdische Weltverschwörung machen das Leben so schön einfach. Jedenfalls für Verschwörungstheoretiker. Ein Soziologe klärt auf.


stern.de

Das Internet ist das Beste, was Anhängern von Verschwörungstheorien passieren konnte. Was man sich früher mittels Mund- und Zettelpropaganda mühsam zusammensuchen musste, findet man nun gebündelt, konzentriert und von Gesinnungsgenossen mehr oder weniger hübsch aufbereitet im Netz. Das ist aber auch schon das einzig Neue an Verschwörungstheorien. Die gibt es nämlich schon jahrhundertelang, sagt der Soziologe Armin Pfahl-Traughber im Gespräch mit dem Magazin „Neon“: „Solche Theorien entstehen nach jedem öffentlichen Schockerlebnis“. Sei es die Französische Revolution oder der Angriff auf „Charlie Hebdo“.

So kommt es wohl, dass Xavier Naidoo behauptet, dass wir alle die wahren Drahtzieher von 9/11 nicht erkennen, dass der Autor Udo Ulfkotte mit Verschwörungstheorien über Geheimdienste, Hochfinanz und Medien viel Geld verdient und dass es Pegida gibt.

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1 Comment

  1. Eine Verschwörungstheorie entsteht , wenn die Fairness bzw. Stichhaltigkeit Öffentlich Rechtlicher Nachrichten angezweifelt wird ode wenn der „Qualitätspresse“ wegen irrsinniger Vergleiche wie „Putin sei der neue Hitler“ oder „Griechen seien notorisch faul“ die Leser weg laufen oder sich sogar der neuen „Majestätsbeleidigung“ schuldig machen und Merkels, Schäubles und von der Leyens …. Unfehlbarkeit anzweifeln? 😉
    Denn wir sind doch per Grundgesetz immer die Guten! 😉

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