Xavier Naidoo-Interview: Einblick in eine Mannheimer Parallelwelt


Xavier-Naidoo

Xavier Naidoo galt vielen als gläubiger Sänger. Plötzlich stand er im Verdacht, politisch rechts zu stehen. Dem Magazin Stern hat er nun ein Interview gegeben, das Licht in die Denke des Sängers hätte bringen können. Doch die Antworten des Künstlers führen immer tiefer in ein Dickicht, das Naidoo selbst „Wahrheitssuche“ nennt.


Von Jörn Schumacher|pro Medienmagazin

Der 43-Jährige Xavier Naidoo machte früher Schlagzeilen durch seine Musik. Der „Sohn Mannheims“ verkaufte mehr als fünf Millionen Platten, bekannt wurde besonders sein Song „Dieser Weg“, der zu einer Hymne der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland wurde. Mittlerweile macht Naidoo nur noch Schlagzeilen mit kruden Äußerungen zu etwas, was er wohl Politik nennen würde.

Er habe das deutsche Grundgesetz immer dabei, sagt er, auch beim Interview mit den Reportern des Stern. Wählen geht er aber nicht. „Ich habe meine eigene Stimme, die ich erheben kann.“ Und Politiker will er gottseidank auch nicht werden. Politik machen heißt für ihn „gehört werden“, und das geht bei Naidoo auch einfacher: „Ich stelle mich an die nächste Straßenecke, und zwei Stunden später steht das Zeug schon bei YouTube.“ Das reicht.

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