Jan Assmann „Exodus“: Und Moses machte Ernst mit Gott


moses_cut_the_bullshitJan Assmanns neues großartiges Buch über Religion und Glaube: „Exodus. Die Revolution der Alten Welt“.


Von Dirk Pilz|Frankfurter Rundschau

Dieses Buch wird in fünfzig Jahren noch gelesen werden. Es wird Debatten geben, Erwiderungen, Einwände. Aber man wird an ihm nicht vorbeikommen.

Der Ägyptologe und Kulturwissenschaftler Jan Assmann hat über die Entstehung des Monotheismus geschrieben, jene „Wende in der Geschichte der Menschheit“, die für ihn einen „evolutionären Einschnitt ersten Ranges“ darstellt.

Das ist Assmanns Thema seit langem, aber in sehr verschiedener Weise. In „Moses der Ägypter“ (1998) ging es ihm darum, eine verdeckte Traditionslinie in den Blick zu bekommen, in der das Alte Ägypten nicht als überwundene, sondern als untergründig fortwirkende Kraft der europäischen Religions- und Geistesgeschichte erscheint. In „Die Mosaische Unterscheidung“ (2003) untersuchte er den „Preis des Monotheismus“, nämlich die mit dem Monotheismus in die Welt gekommene Unterscheidung zwischen wahr und falsch in der Religion.

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1 Comment

  1. Das basiert auf dem historischen Humbug über Moses und dem Auszug aus Ägypten, bei dem 7 Millionen Juden mit 1,5 Millionen wehrhaften Männern) 40 Jahre lanmg durch die Wüste latschen, täglich etwa 100.000 Tonnen versorgung braucehn, die myteriös irgendwo herkommen.
    Es hat weder Moses noch den jüdischen Exodus gegeben

    Um 1660 v.C. erobern 200 Hyksos (Heka Chasut, Fremdländer) unter ihrem König Timaus das Nildelta. Den Bedarf an neuem Lebensraum löst der Avellino Ausbruch 1660 v.C und den Santorin Ausbruch 1645 v.C. aus, die Tsunamis versalzen die wenigen Agrarflächen an den Küsten. Der Pharao der Zeit ist Harembab, nicht Pharao Harembab aus der 18.ten Dynastie. Der Sallier Papyrus nennt „Asia“ als Herkunft der Hyksos, als „Aamu=Asier“ sind sie keine Hebräer, ihr religiöser Kult weist auf Assyrien als Heimat.

    Die Hyksos besiegt Pharao Ahmose I (1550-1525 v.C.) 1532 v.C. Flavius Josephus erwähnt dazu Manethos (305-282 v.C.) Aegyptiaca und berichtet die Belagerung von Auaris mit 180.000 Mann sowie den Abzug von 240.000 Hyksos mitsamt dem Hausstand, was nach Größe der Ausgrabung von Auaris um den üblichen Faktor 1.000 übertrieben ist.

    Dynastien werden in vielen Texten, Stelen und den 100.000 Tontafeln erwähnt. Die 382 Amarna Texte nennen Reiche wie Babylonien, Assyrien, Mitanni, Hattusa, Alashiya (Zypern), man heiratet untereinander und treibt Handel. Das versunkene ägyptische Herakleion (Thonis) ist der größte Hafen des Altertums mit Tempelruinen, Stelen über 10% Steuern und 65 Schiffswracks gefunden 7 m unter Wasser 6 km nördlich Alexandria.
    Die biblisch 1,57 Mio. wehrhaften Männer Israels (1.Chronik 21) bedeuten ca. 8 Mio. Einwohner in Judäa regiert in Jerusalem als Dorf von 250 Einwohnern. Selbst 1500 n.C. hat Jerusalem nach einer Volkszählung nur 4.500 Einwohner.

    Die frühen Hebräer oder Hapiru (Apiru) werden um 1200 v.C. in über 100 Amarna Texten als auch in Sumer, Akkadien, Hattusa, Mitanni und Ugarit erwähnt. Die ersten Hebräer (Hapiru) sind nomadische Räuberhaufen einstiger Seevölker wie Hyksos, Meshwesh, Lebu, Sherden, Lukka, Sardonier oder Shardana, Danuna in Canaan in Ägypten mit so vielen Sprachen. Zuletzt werden die Shardana (Sherden) 1100 v.C. im Onomasticon von Amenemope als Seevolk erwähnt.

    Die Hapiru Räuber wohnen nicht in den überfallenen Orten Palästinas, haben dort keine Könige, Paläste oder Tempel, die Königreiche und Könige im Tanach (David,Salomon usw.) sind krasser religiöser Größenwahn. Pharao Amenophis II (1425-1397 v.C.) erwähnt beim Retjena Feldzug die Schasu-Beduinen aus Edom, das Wort bedeutet „Plünderer“. Palästina besteht aus Stadtstaaten direkt unter Vasallen des Pharao. Jerusalem hat um 1000 v.C. etwa 250 Akkadische Einwohner. Die Hapiru Räuber sind Analphabeten, sprechen Dutzende Sprachen je nach Herkunft aus dem Mittelmeerraum, Althebräisch existiert noch nicht – es wird 1000 v.C. vom Phönizischen kopiert

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