Latent schwule ISIS-Sympathien


The European
Die neue Devise queerer Medien, keine Bilder oder Videos islamistischer Gräueltaten mehr zu veröffentlichen, ist fatal. Denn sie ersetzt die abschreckenden Fotos durch Bilder, die den Islamismus verniedlichen und erotisieren.


Von David Berger|The European

Eine neue Devise macht in der kleinen Blase des Homo-Journalismus derzeit die Runde. Sie hängt mit einem Thema zusammen, mit dem man sich in diesem Milieu ohnehin schwertut, dem Islamismus. Nachdem man etwa beim schwulen Nachrichtenblog queer.de angesichts der muslimischen Attentate von Paris gar kein Aufsehen machen wollte, sondern aus diesem Anlass lieber nur einen Artikel über die Homofreundlichkeit der in Deutschland lebenden Muslime publizierte; nachdem man hier auch zu den Gräueltaten der ISIS-Kämpfer an schwulen Männern und den Drohungen, den Anti-Gay-Terror auch nach Europa zu exportieren, lange Zeit eisern schwieg, kommt man nun so langsam um das skandalöse Thema nicht mehr herum.

Devise: keine Bilder von der ISIS-Gewalt gegen schwule Männer

Um die Zumutung für die vorwiegend links-queere Leserschaft, die eher zum Antisemitismus als zur Islamophobie neigt, nicht zu groß werden zu lassen, hat man nun diese neue Devise ausgegeben: Keine Bilder mehr von den Hinrichtungen (angeblich) schwuler Männer!

Begründung: diese Bilder, die von CNN über Blogs von Menschenrechtsaktivisten bis zur „New York Times“ alle großen Medien ganz bewusst veröffentlichen, stammten von der ISIS und man würde den Fotografen und ihren Multiplikatoren ja noch eine Freude machen, wenn man ihre Aufnahme nun publizistisch verwendet. Außerdem seien solche Bilder und Videos geeignet, die Leserschaft gegen den Islamismus zu emotionalisieren, was mit den strengen rationalen Kriterien, die der queere Blog auch sonst anlegt, wohl nicht zu vereinbaren ist.

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