Florida verbietet Klimawandel


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Die Umweltbehörde des Bundeslandes gab Sprachregelungen aus, die den Mitarbeitern Begriffe wie „Kliamwandel“ und „globale Erwärmung“ verbieten


Von Wolfgang Pomrehn|TELEPOLIS

Während auf dem Polarmeer der jährliche Höhepunkt der Vereisung derzeit so gering wie selten zuvor ausfällt und Wissenschaftler sinnieren, wie genau sie das Antropozän, das Zeitalter der Menschen, datieren sollen, hat man im US-Bundesstaat Florida offensichtlich ganz andere Sorgen.

Dort ließ der von einem republikanische Gouverneur eingesetzte Leiter der Umweltbehörde (Department of Environmental Protetction, DEP) seinen Mitarbeitern verbieten, von Klimawandel, globaler Erwärmung oder Nachhaltigkeit zu sprechen. Das geht aus den Aussagen ehemaliger DEP-Angehöriger hervor, die von der US-amerikanische Nachrichtenagentur UPI zitiert werden. Die Weisungen seien 2011 überall im Bundesstaat mündlich gegeben worden. Die Behörde dementierte auf Nachfrage von Journalisten. Auch das Büro des Gouverneurs will nichts von dem Verbot gewusst haben.

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