Jugend steht Islam offen gegenüber


Bundespräsident Joachim Gauck empfängt die Teilnehmer der Jungen Islam Konferenz in Berlin. Foto: Stiftung Mercator/Dirk Enters
Eine repräsentative Studie der Berliner Humboldt-Universität zeigt, dass Islamophobie unter älteren Menschen in Deutschland mehr verbreitet als unter jungen.


Von Markus Decker|Frankfurter Rundschau

Junge Menschen in Deutschland stehen dem Islam und den Muslimen deutlich offener gegenüber als ältere Bürger. So sprechen sich mehr als 70 Prozent der 16- bis 25-Jährigen dafür aus, dass es muslimischen Lehrerinnen erlaubt sein sollte, Kopftuch zu tragen. 71 Prozent sind gegen Einschränkungen beim Bau von Moscheen, bei den über 25-Jährigen ist es dagegen nicht einmal jeder Zweite (44 Prozent). Auch finden 78 Prozent der Jüngeren, aber nur 67 Prozent der Älteren, dass Muslimen prinzipiell mehr Anerkennung entgegengebracht werden sollte. Zudem beziehen junge Menschen ihr Wissen über Muslime deutlich häufiger aus persönlichen Begegnungen.

weiterlesen