Zeitplan für Verbot der organisierten Sterbehilfe steht


Bild: letzte-hilfe.de
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  • Der Bundestag einigt sich auf einen genauen Zeitplan für ein Gesetz zum Verbot der organisierten Sterbehilfe. Im Juli soll das Gesetzgebungsverfahren beginnen.
  • Die meisten Parlamentarier unterstützen einen Gesetzesvorschlag, der ein Verbot von Sterbehilfevereinen vorsieht.
  • Vorher soll ein Gesetz zur Stärkung der Palliativmedizin verabschiedet werden. Dadurch sollen Sterbende besser betreut werden.


Von Nina von Hardenberg|Süddeutsche.de

Bundestag einigt sich auf Zeitplan für Gesetz zum Verbot organisierter Sterbehilfe

Dürfen Ärzte und andere Vereine sterbenskranken Menschen helfen, sich selbst zu töten, wenn diese nicht mehr weiterleben mögen? Die Frage wird den Bundestag in diesem Sommer und auch noch im Herbst beschäftigen. Bereits im November vergangenen Jahres diskutierte der Bundestag in einer Orientierungsdebatte mehr als vier Stunden über die Sterbehilfe.

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2 Gedanken zu “Zeitplan für Verbot der organisierten Sterbehilfe steht

  1. Was bei der Diskusion gerne übersehen wird, diese Gutmenschen reden alle ohne Faktenkenntnis dummes Zeug, nur weil ein all-wissender Gottesdeuter ihnen das so erklärt hat. Durch den Tod der dementen Schwiegermutter mit 92 im geschlossenen Heim habe ich Szenen erlebt, die mich nachts in Träumen verfolgen

    Dispute mit geistig inflexiblen Religioten sind so nutzlos wie mit Dementen oder Alzheimer Kranken, ihnen zu sagen ihnen fehlt die Sachkenntnis bringt nichts. Demenzkranke werden als einst friedliche Mitmenschen schnell zunehmend aggressiv, sie prügeln auf Unbeteiligte ein, mauern Nachbarn Türen und Fenster zu, erschießen Nachbarn weil der Rasenmäher zu laut ist, verbreiten Gerüchte ohne Fakten, blockieren die Gerichte mit Hunderten nutzlosen Klagen, rufen zur Vernichtung von „Unwürdigen“ auf, schlagen am Tisch einem Familienmitglied ihre Stahlkrücke auf den Kopf usw.

    Nach ersten leichten Gehirnschäden sind Demente in wenigen Jahren nicht mehr gesellschaftsfähig, ein geschlossenes Heim wird für sie unverzichtbar. Dort werden sie täglich mit Neuroleptika ruhig gestellt, wer die Medikamente nicht verträgt bekommt frische Pampers und wird zum Schutz Dritter an einen Stuhl gefesselt. Im Tagessraum des Heims sitzen dann Dutzende lebende Mumien und mit leerem Gesichtsausdruckt. Den Religioten gilt das Siechtum als altern in Würde, die RKK nennt das Elend der Sterbenden eine unverzichtbare Solidarität mit den Qualen des allerliebsten Jesulein – Hallelujah.

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  2. Es kotzt mich an, dass ein Haufen religiotisch Verblödeter, gesunde Organe von Kindern einer archaischen „Tradition“ preisgibt, oder wie jetzt leidenden Menschen den gewünschten, letzten Ausweg verbieten will. Jeder Religiot darf so viel leiden, wie er will. Aber es scheint, dass solche Menschen erst dann richtig glücklich sind, wenn sie auch noch anderen ihren Masochismus aufzwingen können… Wobei die, die die Unmenschlichkeit gegenüber dem Leid anderer fixieren wollen, sich im Falle eines Falles auch eine Reise z. B. in die Schweiz problemlos werden leisten können.

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