Pazifist Bretschneider hat Verständnis für bewaffneten Kampf gegen IS


Symbol der DDR-Friedensbewegung, Bild: wikimedia.org
Einer der bekanntesten Pazifisten Deutschlands, der Initiator der Friedensbewegung „Schwerter zu Pflugscharen“, Oberkirchenrat i.R. Harald Bretschneider (Dresden), hat Verständnis dafür geäußert, dass die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) mit Waffengewalt bekämpft wird. „Ja, ich sehe ein, dass in bestimmten Situationen Unrecht, das zum Heulen ist, mit Waffen bezwungen werden muss“, sagte er am 14. März bei einer Veranstaltung der Evangelischen Nachrichtenagentur idea auf der Leipziger Buchmesse.


kath.net

Das menschenverachtende Vorgehen des IS gehöre dazu. Er könne auch nichts gegen den bewaffneten Kampf von rund 2.000 syrischen Christen gegen den IS sagen. Allerdings rät er Bischöfen in der Region davon ab, gezielt zu einem Waffengang aufzurufen: „Ich würde das nicht tun.“ Bretschneider gab auch zu bedenken, dass viele Waffen, die in der Vergangenheit vom Westen in den vorderen Orient geliefert wurden, in die Hände der Terroristen gefallen seien und dass damit nun auch Christen getötet würden.

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