Religion gehört nicht in die Schule


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Für eine Jurastudentin sollte ein wenig mehr unser Rechtssystem statt der persönlichen Befindlichkeit eine Rolle spielen. Unsere Schulen sind kein Selbstverwirklichungsgelände für Lehrer jeglicher privater Ambitionen, sondern eine staatliche Einrichtung für die Zukunft unserer Kinder. Hier hätte das BVG gründlicher nachdenken müssen.


Von Gerolf Kurowski|Huffington Post

Die Entscheidung, den Einzelfall der Schulleitung zu übertragen, ist eine zu erwartende fahrlässig bewusste Störung des Schulfriedens. Gerade weil heute in jeder Schule verschiedene Religionen vertreten sind, sind unendliche Einzelrechtsstreitigkeiten zu erwarten. Arme Schulleiter!

Gerade weil wir Religionsfreiheit vertreten, sind grundsätzlich jegliche kinderprägenden äußeren Religionszeichen zu verhindern. In der Schule sollte überhaupt keine Werbung jeglicher Religion stattfinden.

Wer christlich oder jüdisch geprägte Schulen nicht mag, muss seine Kinder dort auch nicht hinschicken. Eine staatliche Schule ist aber Pflicht. Kinder müssen eine Schule besuchen, werden also zwangsgeprägt. Anders eine Lehrerin. Ihr Beruf ist ihre freie Wahl.

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