„Jihadi Johns“ psychopathischen Innenansichten


Foto: REUTERS Nach sechsmonatiger Gefangenschaft kehrt Javier Espinosa am 13. März 2014 zurück zu seiner Familie in Madrid. Der Reporter von „El Mundo“ hat das Erlebte jetzt aufgeschrieben
Sechs Monate war der spanische Reporter Javier Espinosa Geisel der IS-Terroristen. Genauer: des berüchtigten „Jihadi John“. Im März 2014 kam er frei. Jetzt hat er sein Martyrium aufgeschrieben.


Von Stefanie Bolzen|DIE WELT

„Sollen wir lieber deinen Freund erschießen? Willst du die Verantwortung für seinen Tod tragen?“, schrie „Jihadi John“ seine Geisel an. Falls Javier Espinosa jemals Hoffnung gehabt hätte, dass seine Entführer noch ein kleines Stück Menschlichkeit in sich trugen, sie zerfiel in jenem Moment Anfang 2014. 194 Tage war der Reporter der spanischen Zeitung „El Mundo“ Gefangener der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS), genauer der sogenannten Beatles – der Gruppe um den Briten Mohammed Emwazi, der vor wenigen Wochen als „Jihadi John“ enttarnt wurde.

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