Kurden: IS-Jihadisten setzten Chemiewaffen ein


Bild: nationalreview.com
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Die Extremisten sollen bei einem Anschlag im Nordirak Chlorgas verwendet haben. Es gebe dafür Beweise, sagt die Autonomieregierung der Kurden.


Die Presse

Die kurdischen Kämpfer im Nordirak werfen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) vor, international geächtete Chemiewaffen einzusetzen. Die Jihadisten hätten bei einem Anschlag Ende Jänner nahe Mossul Chlorgas verwendet, teilte die kurdische Autonomieregierung in Erbil am Samstag mit.

Ein von der EU zertifiziertes Labor habe Proben vom Tatort untersucht und einen hohen Chlorgasgehalt festgestellt, der einen Chemiewaffeneinsatz nahelege. Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) erklärte, sie könne dies zunächst nicht bestätigen. Die USA äußerten sich ähnlich und werteten die kurdischen Angaben als besorgniserregend. Das US-Verteidigungsministerium erklärte, ein Einsatz von Chlorgas wäre ein Zeichen für „wachsende Verzweiflung“ des IS angesichts des Drucks durch die Luftangriffe der Allianz und der irakischen Bodentruppen.

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