Berlin: Ständig konvertieren weitere Muslime zum Christentum


islam_christentumDie evangelisch-lutherische Dreieinigkeitsgemeinde ist in Berlin etwas Besonderes: Von 750 Gemeindemitgliedern sind rund 500 ehemalige Muslime.


kath.net

In der evangelisch-lutherischen Dreieinigkeitskirche in Berlin finden seit Jahren Muslime zum Christentum. Die Konvertiten stammen ursprünglich aus dem Irak und aus Afghanistan, der Zustrom begann im Jahr 2011, die Mission erfolgt durch Mund-zu-Mund-Propaganda. Darüber berichtete die „Berliner Zeitung“. Pfarrer Gottfried Martens erläuterte gegenüber der Zeitung: „Seit 2012 kommen sie in großen Schüben“. Ungefähr die Hälfte der Iraner sei schon in der Heimat christlich gewesen, sie hätten dort Untergrundgemeinden besucht und geheime Gottesdienste in Wohnungen mitgefeiert, ungeachtet des hohen Risikos, denn auf Konversion steht im Iran die Todesstrafe. Es seien hauptsächlich Menschen aus der gebildeten Mittel- und Oberschicht Irans. „Sie haben negative Erfahrungen mit dem Islam, der ihnen düster und angsteinjagend erscheint. Die Scharia mit Auspeitschungen und einer Lebensperspektive der Hölle entgegen wirkt auf sie abstoßend“, erläuterte der evangelisch-lutherische Pfarrer weiter. Bei den Afghanen sähe dies anders aus, hier kämen häufig Analphabeten, die aus Not und Elend geflohen seien. Wenn sie Christen werden, bekämen sie häufig Schwierigkeiten in den Flüchtlingsheimen, beispielsweise würden sie von ihren Landsleuten bedroht.

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