Springflut nach der Sonnenfinsternis: Am Atlantik droht eine „Jahrhundertflut“


Von der Springflut bedroht: Mont Saint-Michel an der französischen Normandie-Küste. – Foto: AFP
Nach der Sonnenfinsternis ist vor der Flut: An der Klosterinsel Mont Saint-Michel in der Normandie zum Beispiel wird ein Tidenhub von 14,5 Metern erwartet. Der Unterschied zwischen Ebbe und Flut rund um diese Weltkulturerbe-Insel wird somit höher als ein vierstöckiges Gebäude sein.


DER TAGESSPIEGEL

Es wird als „Jahrhundertereignis“ angekündigt, auch wenn sich das Phänomen alle 18 Jahre wiederholt – doch spektakulär wird die Flut am Samstag an der Nordwestküste Frankreichs und anderen Orten der Welt allemal: Ein Tidenhub von 14,5 Metern wird etwa an der Klosterinsel Mont Saint-Michel in der Normandie erwartet. Der Unterschied zwischen Ebbe und Flut rund um diese Weltkulturerbe-Insel wird somit höher als ein vierstöckiges Gebäude sein.

Auch in Großbritannien, Kanada und Australien wird eine besonders hohe, sogenannte Springflut erwartet, was mit der Himmelskonstellation an dem Tag zusammenhängt.

Der stärkste Tidenhub weltweit mit bis zu 16 Metern wird in der Bucht von Fundy an der kanadischen Atlantikküste zu bestaunen sein. In Großbritannien soll das Wasser vor allem im Kanal von Bristol um mehr als 14 Meter steigen.

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