Vatikan-Fonds gegen Gottes Ebola-Schöpfung


Kardinal Turkson (Mitte) bei seinem Besuch in Sierra Leone – RV
Auch der Vatikan engagiert sich im Kampf gegen Ebola in Westafrika: Mit einem Anti-Ebola-Fonds will der Päpstliche Rat für Gerechtigkeit und Frieden Projekte in den betroffenen Ländern Liberia, Guinea und Sierra Leone unterstützen.


Radio Vatikan

Das Grundkapital von einer halben Million Euro soll in den nächsten Wochen durch Sponsoren und Spender noch auf etwa drei Millionen Euro aufgestockt werden, hofft Kardinal Peter Appiah Turkson im Gespräch mit Radio Vatikan. „Wir haben alle die Stellungnahmen des Heiligen Vaters über Ebola mitverfolgt, in denen er um die Gebete der ganzen Kirche für die Ebola-Opfer gebeten hat. Erinnern wir uns auch daran, dass er Ebola einmal mit der Lepra verglichen hat: In beiden Fällen darf man die Patienten eigentlich nicht berühren. Aber wie üblich wollte der Heilige Vater in seinem Anliegen nicht nur bei Worten stehenbleiben, und bei der Versicherung, dass er diesen Menschen nahe sei; er wollte etwas Konkretes tun. Die Einrichtung dieses kleinen Fonds soll helfen, den Ortskirchen in den drei am meisten betroffenen Ländern ein wenig unter die Arme zu greifen.“

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