Botschaft Jesu nicht in Harmonie mit weltlichen Denken


DerverzweifelteJesus

Kardinal Cordes: „Wir müssen uns immer klar darüber bleiben, dass Jesus uns eine Botschaft gebracht hat, die mit weltlichem Denken nicht in Harmonie zu bringen ist.“


kath.net

„Wenn Kritiker der kirchlichen Institution sich engagieren würden, dass der Glaube in Deutschland wächst, dass Christus in die Herzen und in die Köpfe der Menschen kommt; wenn Front gemacht würde gegenüber einer Kirche, die immer mehr die Kategorien des weltlichen Denkens übernimmt, d.h. also, die Angst davor hat, irgendetwas zu fordern, was politisch nicht korrekt ist, was Anstoß erregt – dann könnte ich die Kritiker nur loben.“ Dies äußerte der emeritierte Kurienkardinal Paul Josef Cordes im München/Kirchenzentrum St.-Philipp Neri. Im Gespräch mit Veranstalter Michael Ragg von Ragg´s Domspatz erläuterte der frühere langjährige Präsident des Päpstlichen Rates „Cor Unum“ weiter, dass der Ansatz mancher Vorwürfe für die Kirche leider den entscheidenden Punkt nicht treffe. Er fördere hingegen genau das, was Papst Benedikt in Freiburg bei seiner bekannten Rede als „Verweltlichung‘ der Kirche“ gebrandmarkt habe. „Die Mahnung des Apostels Paulus im 10. Kapitel des Römerbriefs, ‚Gleicht euch nicht dieser Welt an!‘ ist eigentlich der Fanfarenstoß, der heute von solcher Kritik kommen müsste, wenn sie dem Menschen wirklich gut will.“ Wir sollten sehr viel stärker „von der Bibel her und vom Glauben an Gott her leben und uns nicht von weltlichen Lebens-Modellen“ leiten lassen. Zwar könnten wir vom weltlichen Denken manches lernen. „Aber es steht oft quer zur Botschaft der Bibel. Es eckt an. Man hat nicht ohne Grund unseren Herrn Jesus Christus gekreuzigt. Gottes Offenbarung ist mit weltlichem Denken nicht zu harmonisieren. Oder wollen wir so tun, als prägte das Evangelium die Gesellschaft von heute? Wir sehen doch jeden Tag das Gegenteil.“

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