Suche nach der Weltformel: Wie Physiker das Universum erklären wollen


Bild aus der Bauzeit des LHC. ©CERN
Bild aus der Bauzeit des LHC.
©CERN
Ein Teilchenbeschleuniger mit 27 Kilometer Umfang: Mit dem Large Hadron Collider am Forschungszentrum CERN in Genf begeben sich Tausende Physiker auf die Suche nach der Weltformel – und wollen so das Universum erklären.


Von Frank Grotelüschen|Deutschlandradio Kultur

Ein riesiger Teilchenbeschleuniger mit 27 Kilometer Umfang: mit dem Large Hadron Collider am Forschungszentrum CERN in Genf begeben sich Tausende Physiker auf die Suche nach der Weltformel – und wollen so das Universum erklären.

„In Wirklichkeit erkennen wir nichts; denn die Wahrheit liegt in der Tiefe.“

Griechenland, das Jahr 400 v. Chr.. Demokrit, einer der legendären Naturphilosophen der Antike, sinniert über die Grundfragen des Seins: Aus was ist die Welt gemacht? Wie sehen die Grundelemente des Universums aus?

„Nur scheinbar hat ein Ding eine Farbe, nur scheinbar ist es süß oder bitter. In Wirklichkeit gibt es nur Atome und leeren Raum.“

„Atomos“ – das Unteilbare. Demokrit denkt sich die Welt aufgebaut aus kleinsten Bausteinen – elementar, also nicht weiter teilbar. Ein Gedanke, der die Marschroute vorgeben soll für Generationen von Gelehrten und Forschern. Im Jahr 2012 n. Chr., hat der Marsch einen wichtigen Meilenstein erreicht.

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