Bistum Essen fordert katholische „Homo-Ehe“


gay_priests_ice_cream_adDas Bistum Essen fordert in einem Positionspapier Abkehr von der kirchlichen Diskriminierung Schwuler und spricht sich für eine eheähnliche Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften aus. Eine revolutionäre Forderung meint David Berger.


Von Dr. David Berger|Huffington Post

Im Herbst wird erneut die Vatikanische Familiensynode tagen, deren erste Sitzung zu herben Enttäuschungen für homosexuelle Menschen geführt hat. Nun prescht das Bistum Essen vor und wendet sich offensiv gegen eine Diskriminierung von Schwulen und Lesben. Ja, das Bistum will sogar eine Art Ehe-Sakramentale für homosexuelle Paare einführen. Dieser neue Kurs wird in einem eigens auf Anfrage des Vatikan erstellten, vor zwei Tagen der Öffentlichkeit zugänglich gemachten, achtseitigen Papier vertreten.

Dass Kinder in homosexuellen Partnerschaften leben, wird als selbstverständlich betrachtet

Dort heißt es, dass im Idealfall „homosexuelle Menschen wie heterosexuelle Menschen zu den kirchlichen Gemeinschaften gehören und weder Diskriminierung noch Ausschluss erleben.“ Sie engagierten sich sogar an vielen kirchlichen Stellen, wo ihre Homosexualität wie selbstverständlich hingenommen werde. Dies entspreche „dem Wunsch homosexueller Menschen, d. h. sie wollen nicht „andersartig“ behandelt werden“.

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