Türkische Führung streitet über Kurden


Die Türkische Nationalversammlung "Der Souverän ist ausnahmslos das Volk" (Mustafa Kemal Atatürk) © meclishaber.gov.tr, bearb. MiG
Die Türkische Nationalversammlung „Der Souverän ist ausnahmslos das Volk“ (Mustafa Kemal Atatürk) © meclishaber.gov.tr, bearb. MiG
Historisches Friedensangebot des inhaftierten PKK-Gründers Abdullah Öcalan führt zu Spannungen zwischen Präsident und Regierung


derStandard.at

Er sei keine Schaufensterpuppe, polterte Tayyip Erdogan, als er am vergangenen Wochenende in Denizli im Westen der Türkei einen seiner Dauerwahlkampfauftritte absolvierte. Der türkische Staatspräsident, der landauf, landab für eine Verfassungsänderung und die Einführung eines Präsidialsystems wirbt, gab sich erbost. Erdogan kritisierte erneut Abmachungen, welche die Regierung mit der Kurden- und Linkspartei HDP getroffen hatte, als „undemokratisch“.

Nur wenige Stunden zuvor war in Diyarbakir, der inoffiziellen Hauptstadt der Kurden im Südosten der Türkei, ein Brief des inhaftierten PKK-Gründers Abdullah Öcalan verlesen worden. Der rief seine Untergrundbewegung zur Niederlegung der Waffen auf.

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