Auch im Erzbistum Berlin kaum Beteiligung am vatikanischen Fragebogen


REUTERS/Yves Herman
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Es gingen 70 schriftliche Rückmeldungen von Einzelpersonen, Paaren, Familien und geistlichen Gemeinschaften ein, während es im vergangenen Jahr rund 500 waren, wie das Erzbistum mitteilte.


kath.net

Im Erzbistum Berlin haben sich deutlich weniger Katholiken an der zweiten Fragebogen-Aktion des Vatikans zur Familienseelsorge beteiligt. Es gingen 70 schriftliche Rückmeldungen von Einzelpersonen, Paaren, Familien und geistlichen Gemeinschaften ein, während es im vergangenen Jahr rund 500 waren, wie das Erzbistum am Freitag in Berlin mitteilte.

Für den «spärlich ausgefallenen» Rücklauf habe das Ordinariat jedoch reichlich schriftliche und mündliche Begründungen erhalten. Die Teilnehmer an der Umfrage kritisierten demnach eine «verquaste Sprache» und «suggestive Fragen». Die Art der Fragen grenze viele Menschen von vorneherein aus, so der Eindruck einiger Katholiken, die den Inhalt der Fragen zur Synode 2015 als Rückschritt bezeichneten. Ähnliche Kritik war auch in den Bistümern Erfurt und Magdeburg geäußert worden.

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