Seelsorger ermutigt zu Abschiedsritualen auch für Menschen ohne Konfession


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Der Potsdamer Krankenhausseelsorger Johannes Albrecht ermutigt zu Abschiedsritualen auch für konfessionslose Menschen.


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Dies betreffe Sterbende, Angehörige sowie Beschäftigte etwa in Krankenhäusern und in Hospizen gleichermaßen, sagte der evangelische Theologe am Samstagabend bei einem Fachkongress in Bremen. Das Bedürfnis, Abschied zu nehmen, sei nicht an eine Konfession gebunden, sondern sei ein spirituelles Grundbedürfnis des Menschen. „Rituale geben Halt und Orientierung, sie wirken emotional und geben so Geborgenheit“, erläuterte Albrecht.

Abschiedsrituale seien Teil des Trauerweges, fügte der Seelsorger hinzu. In einem Workshop im Rahmen des 9. Bremer Kongresses für Palliativmedizin schlug er vor, beispielsweise statt einer kirchlichen Aussegnung eine Abschiedsfeier zu organisieren. Statt Psalmen könnten spirituelle Gedichte, statt einem Gebet ein „Wort an das Leben“ gesprochen werden.

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