„Lebenswirklichkeit“ ist für die katholische Kirche keine Option


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Kurt Kardinal Koch, Präsident des Päpstlichen Rats zur Förderung der Einheit der Christen, äußert sich kritisch zu Bemerkungen von deutschen Bischöfen über „Lebenswirklichkeiten“ als „Quelle theologischer Wahrheitsfindung“


kath.net

Kurt Kardinal Koch, Präsident des Päpstlichen Rats zur Förderung der Einheit der Christen, hat sich in einem Interview mit der „Tagespost“ kritisch über die Lebenswirklichkeit als Quelle theologischer Wahrheitsfindung geäußert. Der Begriff wurde in Deutschland unter anderem von Franz-Josef Bode, Bischof von Osnabrück, verwendet. Kardinal Koch stellte klar, dass man bei der Diskussion sehr genau unterscheiden müsse, da die Tradition stets betont habe, dass „wir in den Zeichen der Zeit auch den Willen Gottes“ erkennen können. Auch das 2. Vatikanische Konzil habe bestätigt, dass man in geschichtlichen Entwicklungen den Willen Gottes herausspüren könne. Koch erinnerte aber dann auch daran, dass es in dem Zusammenhang gerade in Deutschland „verhängnisvolle Entwicklungen“ gegeben habe.

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