US-Evangelikale mobilisieren „Armee“ für Wahlen


Members of a Christian missionary group from California called the Bible Believers hold up a pig’s head and anti-Islam signs at the annual Arab International Festival on June 15, 2012, in Dearborn. (Photo: Niraj Warikoo/Detroit Free Press )
Bis zur US-Präsidentschaftswahl soll eine Graswurzel-Bewegung ausgehend von Priestern den Republikanern zum Sieg verhelfen.


Von Michaela Kampl|derStandard.at

David Lane hat eine Mission. „Eine Armee. Das ist das Ziel“, sagte er zur New York Times. Der bibeltreue Aktivist meint damit aber nicht eine militärisch einsetzbare Privatarmee. Lane reist derzeit durch die USA und versucht Geistliche davon zu überzeugen, sich politisch zu engagieren. Der Gründer der Organisation „American Renewal Project“ nennt auch Zahlen: 1.000 evangelikale Pastoren sollen es sein, die sich bis 2016 für ein politisches Amt bewerben. Hinter diesem Engagement steht die Überlegung Lanes, auf diese Weise eine Art evangelikale Graswurzelbewegung entstehen zu lassen, die wiederum die Präsidentschaftswahl 2016 maßgeblich beeinflussen könnte. Derzeit besonders umgarnt werden der Senator Ted Cruz aus Texas und der Gouverneur von Louisiana, Bobby Jindal – beide Republikaner. Cruz hat am Montag bekannt gegeben, für die Republikaner 2016 bei der Präsidentschaftswahl kandidieren zu wollen.

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